Till Nikolaus von Heiseler's blog

In-KLO-sion / Exklusion

Klangkunst auf öffentlichen Klos
"Kleine Bemerkung zur Etymologie: ‚Klosett’ und ‚exklusiv/inklusiv’ stammen aus derselben Wurzel: lat. claudere ‚schließen, sperren’".

Diskurs M.E.D.I.E.N. - Kittler

: K i t t l e r

Vom Gott der Diebe zum gerechneten Raum, Akademie der Künste
Friedrich Kittler spricht über die physikalische Bedingung des Klangs und damit der Musik: den RAUM - und spannt den Bogen von der mythischen Vorzeit (und der Geburt der Leier aus dem Geiste des Schildkrötenmordes durch Hermes, dem Gott der Reisenden, der Diebe und der Dichter) bis in die Zukunft des gerechneten und errechneten Raumes. Die Pointe dieses Vortrages ist, dass, obwohl der Raum die Basis des natürlichen Klanges ist, umgekehrt ein bestimmter Klang zurückgerechnet werden könnte auf einen Raum. tnvh

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Five Loops

Multiauktorialität - Die NEUE METHODE als Kollektivtechnik

Janus von Abaton / Till Nikolaus von Heiseler/ Sophia Nabokov / Daniela Schiffer / Schlomo Uhlenspiegel

Abstract: Mit der Camcorder-Revolution und mit den digitalen Möglichkeiten der Postproduktion und Distribution ist ein immenser technischer Möglichkeitsraum der Audiovisualität entstanden. Der tatsächliche Raum der Möglichkeiten wird durch das Netzwerk normierter Produktion und Distribution, durch traditionelle Methoden, die noch aus der Zeit des klassischen Films stammen und unsere Vorstellungen, die durch Kino und TV geformt werden, begrenzt. Dieser Text macht Videokünstlern, Filmern, Cuttern und Schauspielern das Angebot, gemeinsam eine Methode zu entwickeln, nonlineare und multiauktoriale Erzählweisen im Bereich der Audiovisualität zu entwickeln.

Die Zukunft der Netzwerke

ein Anfang

Die Herausforderung, die sich uns heute stellt, besteht nicht mehr in der Netzwerkidee an und für sich, sondern in ihrer zweckmäßigen Adaption an sehr unterschiedliche Produktions- und Rezeptionszusammenhänge. Hoch problematisch ist die Übertragung der Netzwerkkonzeption auf Kunst und auf Wissenschaft, und zwar deshalb, weil Kunst und wissenschaftliche Invention immer eine Abweichung vom Status quo und der Konvention implizieren. Diese Abweichung erscheint dem Ganzen und den Vielen gemeinhin als Fehler, weshalb gilt: Id quod per aliud non potest concipi, per se concipi debet (Spinoza)(01*).Ein Netzwerk also muss - vage formuliert - so gestaltet sein, dass nicht alle Ansätze in der Mediokrität ersticken, sondern gerade die Unterschiedlichkeit der einzelnen Ansätze und der individuellen Visionen nicht nur nicht eingeebnet, sondern möglicherweise sogar radikalisiert werden. Wie wäre das möglich?

Offener Brief an meine Sachbearbeiterin Frau Silvia Thiem

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Till Nikolaus von Heiseler
Theater im Forum I: Offener Brief an meine Sachbearbeiterin Silvia Thiem

Vertritt: Landeseinwohnermeldeamt Berlin - Zentrale Ordnungsaufgaben, Einwohnerwesen – Pass- und Ausweisangelegenheiten, sonstige Ordnungsaufgaben, nicht verkehrrechtliche Ordnungswidrigkeiten

„Könnten wir Theater (das Mediale, das Wirksame) zum Erkenntnisgewinn einsetzen? ------------------------------------------------------------ Das wäre dann eben keine Praxis, die weiß, was sie tut, sondern die stattfindet, um überhaupt einen Ansatzpunkt für eine Theorie zur Praxis zu finden.“

Theater und das Problem der Offenheit

Till Nikolaus von Heiseler

Theater hat für jeden politischen und jeden künstlerisch avancierten Menschen ein Problem: Es ist immer geschlossen. Seine Geschlossenheit ist sozusagen sein selbstkonstruktives Moment. Es bezieht seine Form und seine Schönheit aus seiner Exklusivität und unterscheidet immer gewaltsam zwischen Inklusion und Exklusion. Die Geschlossenheit besteht sowohl auf der Produktionsseite als auch auf der Rezeptionsseite.

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